16. Okt 2026
Eine Atempause verschaffen, eine Insel der grossen Freude und des Glücks kreieren, einen Lichtblick in einen sehr belastenden Alltag senden – dies alles ist das grosse Anliegen der Stiftung Wunderlampe seit 25 Jahren. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei einer Herzenswunscherfüllung ist der Einbezug der Familie oder dem Wunschkind nahestehender Personen. Unabhängig davon, ob ein Wunsch-Erlebnis im Führerstand einer Lok, im Zoo bei den Lieblingstieren oder mit einem Idol aus Musik, Sport oder Unterhaltung stattfindet, es geht immer auch um menschliche Nähe. Denn viele Kinder mit einer schweren Erkrankung oder Beeinträchtigung und ihre Familien erfahren in ihrem Leben verstärkt Isoliertheit und Einsamkeit. Wenn sie dank der Wunderlampe die Verwirklichung ihres Wunschtraums erleben, geht es nicht zuletzt auch um das Überwinden dieser «unsichtbaren» Grenzen.
Vor wenigen Jahren haben wir Alle am eigenen Leib und an der eigenen Seele erlebt, was es heisst, auf sich selber zurückgeworfen zu werden und in einer gewissen Hinsicht isoliert leben zu müssen. Damals, als dem persönlichen Austausch mit menschlicher Nähe von heute auf morgen ein Riegel geschoben wurde, sah sich die Stiftung Wunderlampe vor eine grosse Herausforderung gestellt. Schnell wurde dank moderner Technik jedoch eine wunderbare Lösung gefunden: das Videogespräch von Wohnzimmer zu Wohnzimmer. Eines der eindrücklichsten Gespräche war sicherlich jenes von Laura mit dem amerikanischen Popstar Anastacia (www.wunderlampe.ch/de/wuensche/wuensche/wuensche-2020/2020-04-09-laura-anastacia.php?highlight=Anastacia). Die Singer/Songwriterin unterhielt sich mit ihrem Schweizer Fan wie mit einer langjährigen Freundin. Sie gab Laura über eine Roomtour sogar Einblick in ihr Haus und ihren persönlichen Alltag.
Auch als die rigorosen Kontakt-Einschränkungen längst wieder aufgehoben waren, behielt die Stiftung Wunderlampe diese digitale Möglichkeit eines persönlichen Austausches bei. Damit kann sie auch heute noch ein inniges Wunscherlebnis ermöglichen, wenn das Wunschkind nicht mobil ist, wenn aus medizinischen Gründen ein direkter Kontakt ausgeschlossen ist oder wenn ein internationaler Künstler selten bis nie in die Schweiz kommt.

